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Die verwunschene Urkunde – wer bekommt den Finderlohn!?

In der Hochrhein-Zeitung erschien am 20. November 2017 eine Suchmeldung, aufgegeben von Wolfgang Flick, der für den Verein Bodanbürger e. V. die Kopie der „Verleihungsurkunde zu den Konstanzer Fundstätten des UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ sucht, um diese im Rathaus in Litzelstetten aufzuhängen.

 

Die  UNESCO übergibt die Urkunde für eine Welterberstätte immer dem Staat, der den Antrag gestellt hat. Da der UNESCO-Antrag für die die serielle grenzüberschreitende Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ von der Schweiz gestellt wurde, befindet sich die Welterbe-Urkunde im Bundesamt für Kultur in Bern.

 

Allen beteiligten Staaten wurde eine Kopie der Originalurkunde überreicht. In Baden-Württemberg erhielten am 3. November 2011 die beteiligten Städte und Kommunen ebenfalls eine Kopie. Am Welterbe beteiligte Städte und Kommunen sind solche, auf deren Gemarkung Teile der Welterbestätte  - nämlich die nominierten Pfahlbaufundstellen – liegen. Die zugehörige Urkunde hängt also im Rathaus in Konstanz unter weiteren Urkunden, die die Stadt erhalten hat. Litzelstetten ist Teilgemeinde der Stadt Konstanz und somit hätte ein Gang ins Rathaus ausgereicht, um die Urkunde zu sehen.

 

Wer bekommt den ausgeschriebenen Finderlohn?

 

Info:
Die Welterbestätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ ist eine  serielle, grenzüberschreitende Welterbestätte, an der die sechs Alpenanrainerstaaten Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Slowenien und Deutschland (die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern) beteiligt sind. Federführend wurde der Antrag von der Schweiz gestellt. Deshalb hängt die Originalurkunde im Bundesamt für Kultur in Bern, Schweiz). Insgesamt sind 111 Fundstätten in den sechs Staaten nominiert und bilden gemeinsam eine Welterbestätte.

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